Rot frifft auf Weiß – Fink will überraschen

Am kommenden Samstag steht nach der Länderspielpause in der Bundesliga wieder ein absoluter Klassiker an. Die Hamburger sind zu Gast beim großen FC Bayern. Nur die wenigsten rechnen damit, dass der unberechenbare HSV den Münchnern wehtun könnte, allerdings wurde unter anderem Borussia Dortmund in dieser Saison schon 2 Mal eines Besseren belehrt.

In der Geschichte der Liga konnte die Bayern schon 55 Siege gegen den Dino einfahren. Vor allem die dabei erzielten 200 Treffer sind ein absoluter Spitzenwert. Doch Trainer Thorsten Fink weiß, dass sein Team durchaus für eine Überraschung gut ist. Vor allem auf einen kann sich der Coach in den letzten Wochen wieder verlassen…

Als bekannt wurde, dass Spielmacher Rafael van der Vaart wieder zum HSV wechselt, kamen die Verkäufer gar nicht mehr hinterher. Jeder Fan wollte ein neues Trikot mit der Beflockung des niederländischen Stars. Nachdem er sich aber nun eine Zeit lang in einem Formtief befand, ist die Nummer 23 langsam wieder auf dem aufsteigenden Ast. Vor allem in der WM-Quali konnte er nun bei Holland mit 2 Treffern glänzen. „Ich bin gut drauf und hoffe, dass ich auch am Samstag überzeugen kann. Bayern ist im Moment die beste Mannschaft in Deutschland – eigentlich schon seit Jahren – und es ist unglaublich schwer dort zu gewinnen. Wir müssen wie in Dortmund spielen und darauf hoffen, dass die Bayern in ihren Home Trikots einen schlechten Tag hat“, so van der Vaart.

Zumindest einen Punkt will man irgendwie aus München entführen. Ein kleiner Vorteil könnte sein, dass die Bayern eigentlich so gut wie Meister sind und nur 3 Tage später bereits das schwere Champions-League-Viertelfinale gegen Juventus Turin ansteht. „Vielleicht denken einige Spieler schon ein bisschen an Juve. Aber sicher will Bayern so schnell wie möglich Meister werden. Und sie haben einen so starken Kader, dass es immer ein unglaublich schweres Spiel wird. Und eins ist klar: Gegen Bayern muss alles passen. Jeder von uns muss 100 Prozent abrufen, um überhaupt eine Chance zu haben“, so van der Vaart.

Bleibt nun abzuwarten, wie sich die Hanseaten in München präsentieren werden. Immerhin geht es für den Liga-Dino noch ums internationale Geschäft. Damit hätten wohl die wenigsten am Anfang der Saison gerechnet, als die Medien den HSV schon in der zweiten Liga sah…

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